2o. Juni 2019

Ihr seid eingeladen zum Sommerfest zum 2-jährigen Bestehen des Studios!

25. April 2019

Zu der Rufmordkampagne in der Süddeutschen Zeitung

In der Wochenendausgabe Nr. 88 der Süddeutschen Zeitung vom 13./14. April 2019 erschien in der Rubrik “Buch Zwei”, der im Hauptteil das Ressort für investigativen Journalismus darstellt, unter dem Titel “Der Guru” ein unsäglicher Artikel, der in Ermangelung jeglicher Objektivität nicht nur ein erbärmliches Bild für diese Zeitung abgibt, sondern in erster Linie Fassungslosigkeit und Schmerz hervorruft über die verzerrte Darstellung unter jeglichem Niveau.
Hier möchte ich Stellung beziehen, um der Niederträchtigkeit etwas Aufrichtvermögen und Würde entgegen zu halten, nicht im Sinne einer kämpferischen Reaktion, sondern um den mit Schmutz überschütteten Raum wieder etwas zu öffnen, für die Schönheit, die Klarheit und die Freiheit, die Heinz Grill in Werk und Person ausstrahlt.
Eine erste Stellungnahme von Heinz Grill findet sich auf seiner Homepage, die auch ein klares Bild seiner Arbeit abbildet.
Für einen weiteren Austausch oder Fragen freue ich mich über persönliche Rückmeldungen.

Was ist Angst? Wie lebt sie in der Welt?
Wie geht man um mit Angst? Und wann ist Angst berechtigt – diese Fragen stellen sich auch bei der Lektüre des Artikels „Der Guru“, der bereits auf der Titelseite mit „Angst und Yoga“ angekündigt ist.

In Zeiten, in denen es kaum eine Pause gibt, bevor nicht neue Meldungen über von religiösem Fanatismus motivierte Ausschreitungen uns erreichen und beim Brand von Notre Dame der erste Gedanke Richtung Terrorakt geht, sollten Informationen unbedingt das Licht darstellen, das Sachverhalte objektiv erhellt und Orientierung bietet. Nur auf der Grundlage klarer, geordneter und vor allem richtiger Gedanken ist eine natürliche, freie und interessierte Beziehungsaufnahme zur Welt und zu den Mitmenschen, aber auch zu Vorstellungen und Idealen, wie wir das Leben eigenständig bestmöglich und in sozialem Sinne gestalten wollen, möglich.

Angst ist das beunruhigende Gefühl, einer drohenden oder vermeintlichen Gefahr ausgesetzt zu sein. Sie ist also im besten Fall ein Warnzeichen, das uns aufmerksam werden lässt und an unseren Mut appelliert. In der Regel, in besonderem Maße aber, wenn sie auf Suggestionen beruht, ruft sie jedoch das undurchsichtige und in Bezug auf das Selbstwertgefühl destruktive Gefühl der Ohnmacht hervor. Sie beeinträchtigt in erheblichem Maß unser Sein in der Welt, denn bildhaft gesprochen ist sie wie das Erlöschen des Lichtes, sodass man unsicher und auf sich selbst zurückgeworfen im dunklen unbekannten Raume steht und hofft, dass nichts passiert – oder dass das Licht angeht und man sich wieder orientieren kann. Eventuell hat man auch den Mut sich selbst vorzutasten, um einen Überblick zu erlangen. Tendenziell führt Angst jedoch zu einem Gefühl der Isolation und Entfremdung, das das seelische Bedürfnis nach natürlicher Beziehungsaufnahme zur Außenwelt verletzt.

Man kann daher verstehen, dass es dem Menschen generell wichtig ist, im Bilde zu sein und sich umfassend informiert zu fühlen, um am Weltgeschehen teilzuhaben, aber es muss gerade deswegen auch der Anspruch einer wirklichkeitsgetreuen Darstellung erhoben werden, damit man sich im eigentlichen Sinne informiert fühlen kann.

Man kann mit einiger Mühe auch den Journalisten eines gewissen Genres Verständnis entgegenbringen, sich bei aller Undurchsichtigkeit und der trotz weitläufiger Recherchen offensichtlich schwer nachvollziehbaren Sachlage gedrängt zu fühlen, diese brisante Story in den Druck zu bringen.

Das Verständnis muss jedoch an eine Grenze kommen, wenn statt Sachlichkeit und Korrektheit haltlose „Ergebnisse“ präsentiert werden, die auf reinen Mutmaßungen und zusammenhanglosen Zitaten, Hinweisen und Aussagen beruhen und die unverkennbare Absicht haben, ohne Kenntnisnahme und entsprechende Darstellung der wirklichen Umstände zu kriminalisieren.

Diese Art der suggestiven Vorgehensweise macht einen unbefangenen Blick auf das Dargestellte kaum möglich und behindert eine eigenständige Meinungsbildung ganz erheblich, denn selbst wenn man die atemlose Sprunghaftigkeit hinterfragen möchte, findet man nur schwer einen Ansatz.
Man wird als Leser nicht nur sehr schmerzlich berührt, sondern letztlich unfrei.

Hier wird ein dramatischer Familienkonflikt in einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Autor und Yogalehrer Heinz Grill gesetzt. Der unbefangene Leser kann dabei nicht wissen, dass der zwar als „mutmaßlich“, aber eben immerhin als Mord bezeichnete Tatbestand im noch laufenden Verfahren als Totschlag gilt. Das ergibt eine völlig gegenteilige Motivlage, bietet die Möglichkeit, den gesamten Artikel zu beleuchten.

Nicht nur diese erste absolut unsachgemäße Verkehrung der Umstände ins Gegenteil liegt vor, sondern man bemerkt, dass in jedem Abschnitt, ja fast in jedem Satz Unwahrheiten gesetzt werden und ins exakte Gegenteil gewendet werden müssten und umgekehrt eben gerade das Ehepaar Bornschein darstellen (Lichtnahrung, Erleuchtung, Hörigkeit, Versprechungen, um nur einige zu nennen, gehören weder inhaltlich noch methodisch zur Arbeitssweise Heinz Grills und müssen jedoch genau umgekehrt dem Ärztepaar zugeordnet werden), will man das eigene Bewusstsein aufrichten und schematisch die konstruierten Zusammenhänge entwirren. Hier einige wenige Beispiele:

1) Es gibt eine Person, der fälschlicherweise der Titel gewidmet ist, denn weder wird seine Arbeit noch seine Person dargestellt: Heinz Grill taucht in dem Artikel nicht auf und das, obwohl sein Name 79 mal genannt wird.

2) Der Familienkonflikt, der, wenn man als Autor schon von Ungeklärtheiten ausgeht, am naheliegendsten in Zusammenhang mit dem Geschehen gesehen werden müsste, wird zwar erwähnt, aber derart bagatellisiert, dass er tatsächlich in den Hintergrund tritt und die Projektionsfläche auf Heinz Grill freigibt.

3) Statt Verstrickungen der Familie zu beleuchten, werden Fäden gesponnen zwischen Menschen, die Heinz Grill kennen, angeblich mit ihm arbeiten oder seine Kurse besuchen. Es wird von Anhängerschaft gesprochen und dementsprechend dann auch von Aussteigern, womit der Ton der Sektenanschuldigungen angeschlagen ist, der nicht nur haltlos und irreführend, sondern auch ablenkend ist.

4) Es werden, in der Logik des Textes, noch Gerichtsverfahren angeführt, die zwar in Zusammenhang mit Christine Bornschein stehen, die als ideologischen Kampf um Glaubensfreiheit zu bezeichnen jedoch faktisch falsch ist und letzlich insgesamt unlogisch, denn um Glaubensfreiheit muss man im demokratischen Deutschland an sich weder mit dem Staat, geschweige denn mit anderen Parteien in Zivilverfahren „kämpfen“ (und wenn doch, dann wäre dies Stoff genug für einen eigenen Artikel). Es geht in den Verfahren, wie der Artikel, sich selbst nicht nur hier widersprechend, an späterer Stelle darstellt, um Klagen der Schweigepflichtsverletzung und wissentlichen Fehlbehandlung gegen die Ärztin, die durch den Konjunktiv zu bagatellisieren an Geschmacklosigkeit nur noch durch folgendes zu übertreffen ist.

5) Am Ende wird dann das nicht anders als tragisch zu bezeichnende Ableben der Person Klaus O.s während seiner mehr als dreijährigen Untersuchungshaft als mutwillige Behinderung des Prozesses dargestellt, die zu einer nunmehr dreimonatigen Verzögerung geführt habe – das ist nicht nur pietätlos, sondern bringt noch einmal die Inkongruenz des gesamten Artikels zum Ausdruck (man stelle nur einmal 3 Monate 3 Jahren gegenüber und frage sich, wo hier die Verzögerung liegt).

Und trotz aller Haltlosigkeit ist dieser Artikel Besorgnis erregend gerade aufgrund der suggestiven Wirkmacht, die durch die Emotionalität des ersten Eindruckes und auch aufgrund des orientierungslosen und beständig sprunghaften Hin und Her noch gesteigert wird, denn die erzeugte Angst entbehrt jeder Grundlage, wird von der Seele des Menschen jedoch aufgenommen und sorgt für eine wenn auch unbewusste so doch tiefe Verunsicherung.

In einer Zeit, in der wir unser inneres Leben unablässig und ungefragt mit Ängsten vor etwaigen Gefahren beschäftigt sehen, muss es gerade Anliegen des Journalisten sein, die unnötigerweise geschürten und subtil suggestiv gesetzten zu unterlassen, denn sie okkupieren in ihrer beunruhigenden Emotionalität jene Kräfte des Menschen, die er für die freie, unbefangene und interessierte Beziehungsaufnahme zur Welt und den Mitmenschen und ganz allgemein zu gesunder Einschätzung und eigenständiger Urteilsbildung, sowie des weiteren zu selbstbestimmter Lebensweise braucht.

Geordnete, schlüssige, nachvollziehbare und richtige Gedankenführungen stärken das Bewusstsein des Menschen und ermöglichen die unbefangene und eigenständige Auseinandersetzung. Man kann auf sie zugehen und mit ihnen umgehen. Verzerrungen durch Unwahrheiten hingegen behindern dies durch die emotionale Unruhe und die Bindung, die durch die Verunsicherung entsteht. Man zieht sich zwar innerlich zurück, was damit aber geschaffen wird, ist die eigentliche Abhängigkeit durch die seelische Verschiebung, die sie hervorrufen, vor allem, wenn sie unbemerkt bleiben, da wir diese Disproportionalität, wie Heinz Grill den Zustand der durch Suggestionen gesetzten seelischen Disharmonie bezeichnet, nur noch schwer erkennen können.

Sowohl Heinz Grill als auch Rudolf Steiner, den man als Begründer der erwähnten Anthroposophie benennen muss, betonen in ihrem umfassenden schriftlichen Werk und ihrem Hochachtung gebührenden (denn ich betrachte die Fähigkeit des Menschen zu Wertschätzung und Respekt als notwendig und nicht verachtenswert für ein soziales Miteinander) und unermüdlichen Streben, der Menschheit einen soliden, sozialfähigen und individuell persönlichen Zugang zu Spiritualität zu ermöglichen, gerade die Bedeutung der logischen Nachvollziehbarkeit und Bewusstseinklarheit als Grundlage für jede unabhängige persönliche und seelisch-geistige Entwicklung. Dem heute so gut nachvollziehbaren innersten seelischen Bedürfnis nach freier und individueller Entwicklung und dem damit verbundenen Willen zu eigenständiger und schöpferischer Aktivität, muss das Ideal des freien Menschen zugrunde gelegt werden, der sich in seiner Individualität eigenständig und unbeeinflusst gründen will, der ein Bedürfnis nach Spiritualität hat, sich aber gerade deswegen auch als Teil der Welt erleben will. Spiritualität, wie sie im geisteswissenschaftlichen Sinne von Heinz Grill verstanden und entwickelt wird, weist dem Menschen die fundierte und solide Möglichkeit der individuellen Bewusstseins- und Empfindungsstärkung auf und leistet dahingehend einen wesentlichen und dringends notwendigen kulturellen Entwicklungsbeitrag jenseits der Weltanschauungsfragen und Gruppenzugehörigkeit.

Mit einem kurzen Auszug aus dem Buch „Ein neuer Yogawille und seine therapeutische Anwendung bei Ängsten und Depressionen“ von Heinz Grill möchte ich enden. In dem Kapitel „Nicht Nachahmung, sondern bewusste Erkenntnisforschung zu ausgeprochenen Wahrheiten“ auf Seite 210 beschreibt er:

„ Erkenntnisse auf dem Schulungsweg geschehen weiterhin, und man kann es nicht oft genug betonen, auf keinen Fall durch eine mediale Empfändlichkeit und auch nicht durch ein besonderes Durchlässigwerden im Sinne der Entwicklung einer überdurchschnittlichen Sensibilität. Damit das Leben eine stabile Grundlage erhält, muss auf alle medialen Durchgaben verzichtet werden, die eine Herabminderung des Ich-Zentrums und der inneren Schöpferkräfte voraussetzen. Eine wirkliche Erkenntnisbildung geschieht nicht durch eine passiv gewählte Hingabe, sondern durch eine aktive Formung des Lebens und durch die mutige Hinwendung an die Wahrheiten, wie sie im Leben und durch die Aussage verschiedener vortrefflicher Personen existieren. Für die Erkenntnisbildung ist deshalb nicht eine Versenkung nach innen in das leibliche Bewusstsein anzuraten, sondern ein bewusstes, geordnetes und zielstrebiges Hinwenden an bisher gesprochene Wahrheiten, die mit Konzentration und eigener Denktätigkeit erfasst werden und sich schließlich in authentischer Weise individualisieren.“

20. November 2018

Den Jahreswechsel
und die Zeit der 12 heiligen Raunächte mit Yoga bewusst gestalten

Das Alte abschließen, das Neue beginnen:
Der Rhythmus in der asana Praxis

In den Tagen und Nächten zwischen 24. Dezember und 6. Janauar, den 12 Raunächten, können wir bewusst darauf achten worauf wir unsere Gedanken richten, welche Ziel wir uns setzen und wie wir auf das Zurückliegende blicken. Eine besondere Kraft liegt über dieser Zeit, in der die Himmel der Erde nahe kommen, in der der Kosmos offener erscheint.

In dieser dreiteiligen Reihe wollen wir uns mit dem Thema der rhythmischen Ausgestaltung der Asana beschäftigen: Spannkraft in der Bewegung und Entspannung zugleich werden durch den phasenweisen Aufbau ermöglicht. Das Bewusstsein wird in seiner Konzentrationskraft gefördert und unser seelisches Wohlbefinden stabilisiert.
Welche Bedeutung hat dies auch für unser Leben und das soziale Miteinander?

Jeweils 16:30 – 18:30 Uhr, jede Einheit schließt mit einer kurzen Meditation ab.

Die Termine können auch einzeln besucht werden,

20 €/Abend,

50 €/3 Abende

Sonntag, 23. Dezember 2018,

Die beginnende Phase:

Die bewusst geführte Dynamik führt in die asana hinein. Welche Bedeutung spielt die Vorstellungsentwicklung? Wie ist das Verhältnis der Spannungsentwicklung? Welche Bedeutung haben konkrete Zielsetzungen im Leben?

Freitag, 28. Dezember 2018,

Die stillstehende Phase:

In der sogenannten Endstellung ruht scheinbar der Körper, während das Bewusstsein wachsam in der Führung bleibt. Wir erleben die Bedeutung von Haltekraft und sinnvoller Ausdauer. Gibt es das „Dran bleiben“ auch in meinem Leben?

Donnerstag, 3. Januar 2019,

Die beschließende Phase:

Das Zurückkehren aus der asana erfolgt in bewusster Führung. Der Spannungsbogen löst sich, der Gestaltungsprozess wird zu einem Ende gebracht. Das sinnvolle Abschließen von Vorhaben ermöglicht den regenerierenden Aufbau.

30. Oktober 2018

Ich freue mich über die Teilnahme am

2. Benefiz Yoga 

Sonntag, 11. November 2018

im Eurythmie-Raum
der

Waldorfschule in Vaihingen/Enz

Kurs I: 9:15 bis 10:45 Uhr Yoga mit Judith Leikam
Kurs II:11:00 bis 12:00Uhr Kundalini Yoga mit Anne Busch
Kurs III: 13:15 bis 14:45 Uhr Klassisches Yoga mit Ute Jilke
Kurs IV: 15:00 bis 16:30 Uhr Klassisches Yoga mit Sabine Scholl

Für die Teilnahme (ab 16 Jahren) bitten wir um eine Spende.
Der Erlös geht an den Waldorf Kindergarten- und Schulverein e.V. Vaihingen/Enz
Info und Anmeldung: om@yoga-illingen.de oder Telefon: 0 70 42 37 47 33

Bitte mitbringen:
rutschfeste Matte, Meditationskissen, Decke und kleines Kissen, Wasser zum Trinken.
Bitte beachten: 1 Stunde vor dem Yoga nichts essen

Yoga und der Aufbau von Lebenskräften mit Judith Leikam

Neue Kraft schöpfen für Anfänger und Geübte: Anhand von einfachen Yogaübungen und auch spannkräftigeren Variationen werden Erfahrungen gesammelt, wie wir durch die eigenständige bewusste Ausrichtung und die wahrnehmende Empfindung zu einer aufbauenden und regenerativen Aktivität finden. Dies kräftigt nicht nur den Körper und führt zu einem freieren Atem, sondern fördert vor allem das Selbstempfinden genau in seiner Mitte – auch über das Üben auf der Matte hinaus.

Klassisches Yoga mit Ute Jilke / Sabine Scholl

(Ausbildung bei: The International Sivananda Yoga Vedanta Center / Yoga Vidya)

Dieser Hatha-Yoga-Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet und hilft die Beweglichkeit zu verbessern. Körper, Atem, Seele und Geist werden harmonisiert und können so in einen Zustand der Ruhe und Bewusstheit gebracht werden. Fühle Deinen Körper während den dynamischen und zugleich kräftigenden in einander fließenden Körperstellungen (Asanas). Löse dich von Stress durch Atemtechniken (Pranayama) und Entspannungsübungen (Savasana). „Ein Gramm Praxis ist eine Tonne Theorie wert“ Swami Sivananda

Kundalini Yoga mit Anne Busch Kurs II: Set zur Stresserleichterung 60 Min.

(Ausbildung Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan)

Kundalini Yoga ist ein dynamischer Yogastil. Durch die Kombination von Bewegung, bewusste Atemführung, Mudras und Mantras kann das Yoga Wohlbefinden, Ausgeglichenheit und Gesundheit steigern und hilft so, die täglichen Anforderungen im Alltag zu meistern. Kundalini Yoga stammt aus Nordindien. Für die Menschen, die mitten im Leben stehen hat Yogi Bhajan das Yoga 1968 in den Westen gebracht. Enjoy! „Im Kundalini Yoga ist das wichtigste die Erfahrung. Deine Erfahrung geht direkt in dein Herz.“ Yogi Bhajan

2. Mai 2018

“moving moments”
Bewegende Wege zur Selbsterfahrung

am Samstag den 9. Juni
eine Kooperation

12. März 2018

Yoga für Menschen,

die ihre Angehörigen begleiten und pflegen

Dieser Kurs richtet sich speziell an Menschen, die Angehörige während längerer oder chronischer Krankheit, im Alter oder am Lebensende begleiten und dadurch hohen Anforderungen ausgesetzt sind. Bei meiner Arbeit als Krankenschwester im stationären Klinikbereich erlebe ich mehr und mehr den Wunsch nach einem Ausgleich zur anstrengenden Alltagsgestaltung und die dringende Sehnsucht nach Erholung. Viel Aufmerksamkeit ist der Krankheit oder der Situation des Angehörigen gewidmet und die Frage nach den eigenen Anliegen kommt oft etwas kurz.

In diesem Kurs setzen wir uns mit Fragen zu Gesundheit, eigenaktiver Lebensgestaltung und Salutogenese auseinander und erfahren durch die Übungspraxis mit Yogaasanas und verschiedenen Bewusstseins- und Seelenübungen die Möglichkeit zu einen regenerativen Aufbau der Lebenskräfte und des Selbstgefühls genau in einer Mitte. So gestärkt ist es wieder möglich, sich den gewählten Aufgaben zu widmen und einen ausgleichenden Umgang zu finden.

dienstags, 17.30 bis 18.45 Uhr im Studio für Bewegungsgestaltung
8 mal 75 min für 100 €.

Die Asana Praxis und auch das Üben allgemein erfordern keine Vorkenntnisse. Bitte melden Sie sich an unter kontakt@judihtleikam.de

20. Februar 2018

Der gesundheitliche Wert
des Übens

Krankenkassen übernehmen Kursgebühren

Yoga ist heute ganz allgemein für seinen gesundheitlichen Wert bekannt: Nicht nur die Bedeutung von Bewegung auf der körperlichen Ebene, sondern auch die mentalen und psychisch positiv wirksamen Aspekte der Yogapraxis, die aus der bewussten, konzentrierten und achtsamen Art der Bewegungsführung hervorgehen, werden wissenschaftlich anerkannt und man schätzt Yogaübungen für ihren entspannenden Charakter und kennt die Wirkungen auf den sogenannten körperlichen und mehr seelisch geistigen Ebenen. Einen kleinen Überblick über Studienergebnisse bietet beispielsweise die Broschüre des BDY, dem Berufsverband der Yogalehrenden.

Entwicklungsschritte fördern: Regeneration und Entspannung durch Eigenaktivität

In der Yogapraxis lege ich großen Wert auf eine geordnete, logisch nachvollziehbare und physiologische Anleitung, sodass die Bewegungen bewusst und eigenständig aufgegriffen und umgesetzt werden können. Die eigene Aktivität, Konzentration und klare innere Ausrichtung der Vorstellungskraft spielen dabei eine wesentliche Rolle und werden angeregt. So wird nicht nur der Körper in seiner Beweglichkeit und Spannkraft gefördert, sondern der Übende erlebt scheinbar unmittelbar eine erholsame Wachheit und regenerative Entspannung durch das eigene Bewusstsein.
Auf diese Weise entsteht schließlich auch eine psychische Stabilisierung, die sich im Laufe der Zeit als eine regelrechte seelische Entwicklungsmöglichkeit des Menschen erweist, der in seinem Ich-Gefühl erkraftet und Vertrauen gründet in seine Eigenständigkeit und sein mentales oder auch geistiges Potential. So wirkt das Yoga Üben mit einiger Geduld und Ausdauer auch über die Yogastunde hinaus in den Alltag hinein: Diese Entwicklungsschritte möchte ich in meinen Kursen vermitteln. Lernen Sie mit!

Gesundheitskurse: Ihre Krankenkasse übernimmt die Teilnahmegebühr und unterstützt somit Ihre Initiative zur Bewegungsgestaltung

Yoga ist für seine gesundheitlich wertvollen Wirkungen anerkannt und wird daher hinsichtlich seiner vielfältigen Möglichkeiten der Entspannung und Regeneration, der körperlichen und seelischen Stabilisierung gefördert. Von der ZPP (Zentrale Prüfstelle für Prävention) zertifizierte Kurse werden, je nach Krankenkasse, finanziell durch (Teil-)Übernahme der Kursgebühren unterstützt.
Momentan sind folgende Kurse durch die ZPP zertifiziert:

Montag 18.30 bis 20.00 Uhr, Filderklinik, Filderstadt
Dienstag 17.30 bis 18.45 Uhr, Studio für Bewegungsgestaltung, Stuttgart
Donnerstag 19.00 bis 20.30 Uhr, Studio für Bewegungsgestaltung, Stuttgart

Ruhe und Zentrierung bei gleichzeitiger Spannkraft des Körpers sowie Offenheit des Bewusstseins kommen in uttanasana zum Ausdruck: Der Mensch ist in seinen Möglichkeiten nicht abgeschlossen, bildhaft erlebt er im weit ausgleitenden Rücken das Potential seiner Möglichkeiten.

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